Dr. Alexander RáczKünstlerberatung

· Über mich

Der kuratorische Blick: wer Sie in der Künstlerberatung Rácz berät

Dr. Alexander Rácz, Kunsthistoriker und Kurator in Nürnberg, berät seit 2016 Künstlerinnen und Künstler zu Portfolio, Bewerbung, Preisen und Messen.

Dr. Alexander Rácz · Kunsthistoriker · Kurator · Sachverständiger

Dr. Alexander Rácz, Kunsthistoriker, Kurator und Sachverständiger

Wenn Sie sich bei einem Kunstverein, einer Galerie oder einem Open Call bewerben, schicken Sie Ihre Unterlagen an Menschen, die solche Mappen beruflich prüfen. Diese Seite des Tisches kenne ich aus meiner eigenen Arbeit, und auf ihr beruht meine Beratung. Seit 2016 begleite ich bildende Künstlerinnen und Künstler im deutschsprachigen Raum, und ich nenne meinen Ansatz „Der kuratorische Blick“.

Was der kuratorische Blick bedeutet

Ich sehe mir Ihre Werkauswahl, die Reihenfolge der Bilder, Ihre Texte und den Gesamteindruck Ihrer Bewerbung so an, wie eine Jury, ein Kunstverein oder eine Galerie sie liest. Danach überarbeiten wir gemeinsam alles so, dass es dieser Prüfung standhält. Dabei lernen Sie den Maßstab selbst kennen, damit Sie ihn bei Ihren nächsten Bewerbungen ohne mich anlegen können.

Woher meine Erfahrung kommt

Ich habe Kunstgeschichte und Christliche Archäologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studiert. Nach einer Doktorandenstelle an der Bibliotheca Hertziana in Rom und der Mitarbeit an einem Forschungsprojekt der Universität Zürich wurde ich 2022 in Zürich promoviert.

Seit 2019 habe ich die kuratorische Leitung des Museums Weißes Schloss in Heroldsberg. Dort sind unter anderem die Ausstellungen „Markus Tuscher. Meister des Barock“ (2023), „Vertriebene“ (2024/25) und „Michael Mathias Prechtl. Fränkische Meisterwerke“ (2025/26) entstanden. Bis zum 21. März 2027 ist dort „Eitel Klein. Nürnberger Malerei des 20. Jahrhunderts“ zu sehen.

Als Sachverständiger für Kunst bin ich Mitglied der Deutschen Gutachter und Sachverständigen Vereinigung (DGuSV) mit dem Fachgebiet Kunstgeschichte und Kunstmarkt. Im Jahr 2014 habe ich außerdem das Onlinemagazin kunstnuernberg.de gegründet, das über Kunst in Nürnberg, Fürth und Erlangen berichtet.

In all diesen Rollen habe ich Portfolios durchgesehen, Ateliers besucht, selbst ausgewählt und miterlebt, wie andere auswählen. Aus dieser Praxis kommen die Themen meiner Beratung.

Wie die Beratung abläuft

Am Anfang steht ein kostenfreies Erstgespräch von 30 Minuten, online oder am Telefon. Am Ende dieses Gesprächs empfehle ich Ihnen einen nächsten Schritt.

Wenn Sie weitermachen möchten, wählen Sie eines von drei Beratungspaketen mit 6, 10 oder 16 Sitzungen zu je 90 Minuten per Video-Call. Wir treffen uns zweimal im Monat, und zwischen den Sitzungen bekommen Sie Aufgaben, Materialien und meine Rückmeldungen. Den Preis kalkuliere ich nach dem Erstgespräch in einem schriftlichen Angebot.

Im mittleren Paket mit zehn Sitzungen haben Sie am Ende ein vollständiges Bewerbungsset, Ihr Portfolio liegt gestaltet vor, und die ersten Bewerbungen sind verschickt. Das große Paket mit sechzehn Sitzungen führt zusätzlich bis zu einer Website, die Ihre aktuelle Arbeit zeigt. Die Gestaltung des Portfolios können Sie auch ohne Paket buchen, sie kostet 750 Euro zuzüglich Umsatzsteuer.

Die Themen

Die Pakete gliedern sich in acht Themen:

  • Standortbestimmung und Positionierung
  • Künstlerstatement und Werktexte
  • Vita und Anschreiben
  • Auswahl und Reihenfolge der Arbeiten im Portfolio
  • grafische Gestaltung des Portfolios
  • passende Ausstellungsorte und Open Calls
  • ein Bewerbungsplan für zwölf Monate
  • Online-Präsenz mit Website und Instagram

Daneben berate ich zu Preisen für Kunstwerke, zur Ansprache von Galerien und zur Teilnahme an Kunstmessen. Für Sammlungen, Nachlässe und Versicherungen erstelle ich Kunstgutachten.

Zum Nachlesen

Einen Teil dieses Wissens habe ich aufgeschrieben. Unter ebooks.kuenstlerberatung-racz.de finden Sie Praxisleitfäden mit Arbeitsteil, darunter „Portfolio. Fertig. Zusage.“ zum Aufbau einer Mappe in sieben Tagen und „Der vernetzte Künstler“ beziehungsweise „Die vernetzte Künstlerin“ zum Netzwerk im Kunstbetrieb. Der Leitfaden „Ohne Galerie auf die Messe“ ist kostenlos und enthält einen Messekalender bis Dezember 2027.

Hier im Blog schreibe ich unter anderem über Vanity-Galerien, über Kunstvereine als ersten Ausstellungsort, über die Kosten eines Messestandes und über Steuern beim Kunstverkauf.

Für wen die Beratung gedacht ist

Ich berate Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihres Weges ebenso wie diejenigen, die seit mehr als fünf Jahren arbeiten und Ausstellungen, Galerien oder Verkauf planvoller angehen möchten. Weil alle Sitzungen online stattfinden, spielt Ihr Wohnort keine Rolle.

Wenn Sie wissen möchten, wo Sie gerade stehen und was Ihr nächster Schritt sein könnte, buchen Sie ein Erstgespräch. Ich freue mich darauf, Ihre Arbeit kennenzulernen.